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Die Zukunft des Drahtlosen Internets: HSPA+ oder LTE?

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Die Zukunft des Drahtlosen Internets: HSPA+ oder LTE?

In Deutschland und ganz Europa ist der Hype um Drahtlose Internetverbindungen nach wie vor unaufhaltsam, und die Nachfrage steigt immer mehr. Doch stellt sich zur Zeit immer noch die Frage, worin liegt die wirkliche, leistungsstärkste Zukunft der drahtlosen Datenverbindungen?

Das HSPA+-Netz

Die 3G-Datennetztechnik HSPA+ ist während der letzten Jahren weltweit in mehr als 100 kommerziellen Netzwerken enorm gewachsen. HSPA+ ist eine evolutionäre und natürliche  Weiterentwicklung der HSPA Technik. Der große Vorteil ist, dass die Mobilfunkanbieter die  Vorhandenen HSPA Netzwerke ganz leicht per Update auf HSPA+ umrüsten können.
In der siebten Version von HSPA+ und der entsprechend richtigen Konfiguration der Hardware bietet HSPA+ die doppelte Datengeschwindigkeit die HSPA geboten hat, ohne die Hardware zu verändern. In den UMTS-Netzen wird die Geschwindigkeit sogar mehr als verdoppelt.
Mit einem Update zu Version 8 werden in der Downlinkgeschwindigkeit sogar Spitzenwerte von 42 MBit/s erreicht. Dies geschieht auf dem selben Frequenzband wie bei Version 7.
Version 9 erweitert dieses Konzept der Aggregation auf mehrerer Trägerfrequenzen in verschiedenen Frequenzbändern.
Mit Version 10 erreicht man eine Datenübertragungsmenge von bis zu 168 Mbit/s. Dies geschieht durch die Aggregation von bis zu 4 Trägerfrequenzen, welche dann eine Bandbreite von 20MHz ausmachen.
Der große Vorteil der HSPA+ Technik liegt darin, dass auf der bestehenden Technik aufgebaut wurde und keine neue Hardware nötig ist. Dies spart Kosten bei den Anbietern und bei den Konsumenten.

 

Das LTE-Netz

Die Konkurrenztechnik zur HSPA+ Technik ist die LTE-Technik. Die Mobilfunkanbieter auf der ganzen Welt haben großes Interesse an LTE. Die ersten LTE-Netzwerke wurden vor einigen Jahren eingerichtet und werden immer weiter ausgebaut. Die Multimode-LTE-Netzwerke sollen die Kundenzufriedenheit steigern, indem durch neue und breitere Frequenzspektren (10 oder mehr MHz) dem Endverbraucher höhere Datenraten zur Verfügung gestellt werden. Die ersten, für Verbraucher nutzbaren Bereitstellungen von LTE-Verbindungen weisen eine Downlinkgeschwindigkeit von bis zu 150 MBit/s auf. Da LTE neue Frequenzspektren benötigt, werden die LTE-Netze von den Mobilfunkanbieter vor allem in städtischen Gebieten zusätzlich zu den bestehenden 3G-Netzen eingerichtet, um die Übertragungsgeschwindigkeiten für die Kunden zu erhöhen. Die für die LTE Technik benötigten Frequenzen wurden durch das abschalten der analogen Fernseh Übertragung frei. Alle vier großen Netzbertreiber in Deutschland (Telekom, Vodafone, Eplus und O2) haben sich bei einer Auktion vor ein paar Monaten Frequenzen gesichert.

 

Was haben HSPA+ und LTE gemein?

Auch zukünftig werden die LTE-Netzwerke nur in Ballungsräumen zur Verfügung stehen und die Regionen außerhalb werden weiterhin mit HSPA, HSPA+  oder UMTS versorgt. HSPA+ und LTE bieten annähernd die gleiche Leistung bei gleicher Antennenkonfiguration und identischer Spektren-Nutzung. Auch die Latenzzeiten werden bei beiden Möglichkeiten identisch wahrgenommen. Dies liegt daran, dass beide Systeme die gleichen technischen Möglichkeiten zur Erhöhung der Datenraten nutzen:

  • höher entwickelte Receiver
  • optimierte, gemeinsam genutzte Übertragungskanäle
  • fortschrittliche Antennentechniken wie MIMO
  • höhere Modulationsverfahren

 

Weiterentwicklungen

HSPA+ und LTE entwickeln sich parallel weiter:
HSPA+ entwickelt sich zu HSPA+ Advanced, welches durch die Einführung von sog. „Smart Networks“ die Leistung noch weiter steigern soll.
LTE entwickelt sich zu LTE Advanced, welches sich durch die optimale Nutzung aller Makro-, Mikro-, Pico- und Femtozellen eines heterogenen Netzwerks verbessern soll.

 

Fazit

Die einfachere Möglichkeit für Mobilfunkanbieter ist der Ausbau der vorhandenen HSPA-Netze zu den neuen, leistungsfähigeren HSPA+-Netzen. Zusätzlich werden die Mobilfunkanbieter, abhängig von den regionalen Anforderungen LTE-Netze installieren, welche sich je nach Konfiguration mit den HSPA+ überlagern können.
Wichtig für den Kunden ist letztendlich nur die Datengeschwindigkeit, die er persönlich nutzen kann. Die hohen Geschwindigkeiten sind sowohl über das HSPA+-Netz als auch über das LTE-Netz  abrufbar, und bieten somit, nebeneinander existierend, einen großen Vorteil für den Endverbraucher.

 

Einen interessanten Artikel hierzu findet man auch auf www.elektroniknet.de

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geschrieben am   20. Mai 2011
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Phoenigs

Philipp Hönigs

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