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Die Europäische Union geht gegen Roaming-Abzocke an!

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Die Europäische Union geht gegen Roaming-Abzocke an!

Die Europäische Union geht gegen Roaming-Abzocke an!

Die undurchsichtigen Preisstrukturen für das Datenroaming im Ausland schrecken zu Recht viele davon ab, im Ausland mit dem Mobiltelefon oder per Surfstick online zu gehen. Aber das hat jetzt ein Ende. Am 28.06.2011 entschied sich die Europäische Union zu einem radikalen Schritt gegen die Mobilfunkbetreiber, wodurch die Preisstrukturen für das Surfen im Ausland für den Endkunden deutlich übersichtlicher und zudem noch günstiger werden.

In Zukunft soll man im Ausland über die jeweiligen lokalen Anbieter Dienste in Anspruch nehmen können, welche dann aber bequem über die deutschen Mobilfunkanbieter abgerechnet werden.

 

Durch Internetflatrates für den Surfstick oder das Smartphone ist es für niemanden ein Problem, von Deutschland auch E-Mails in die ganze Welt zu verschicken. Das Problem hat er derjenige, der im Ausland diese abrufen möchte, oder selbst ein Mail schicken will. Die Roaminggebühren sind meist sehr unübersichtlich gestaffelt, sodass das reine Abrufen einer E-Mail im Ausland je nach Anbieter mehrere Euro kosten kann.

 

Zwar wurde schon 2010 von der Europäischen Union beschlossen, dass jeder Nutzer automatisch vom eigenen Mobilfunkanbieter benachrichtigt werden muss, wenn sich seine Roaming-Rechnung einem Betrag von 50 Euro nähert, wenn er dies nicht ausdrücklich beim Anbieter widerrufen hat. Allerdings ändert dies nichts daran, dass diese 50€ schon nach einigen Minuten Surfen oder nach dem Öffnen weniger Mails erreicht sein können.

 

Für die Mobilfunkanbieter sind die tatsächlichen Kosten für die Übertragung von Daten in den letzten Jahren um 80 Prozent gesunken, woraus für den Kunden aber keine finanziellen Vorteile für das Datenroaming erkennbar waren. Man hat weiter die hohen Gebühren bezahlt. Pro übertragenem Megabyte dürfen die Mobilfunkanbieter untereinander nur 50 Cent berechnen, dem Endkunden entstehen aber Kosten von bis zu 2,50 Euro.

 

Um dieser „Abzocke“ das Fundament zu nehmen hat die EU heute beschlossen, dass genauso, wie für die Mobilfunkunternehmen untereinander, Preisgrenzen für die Endkunden festgelegt werden.
Diese Gesetzgebung wird über die nächsten Jahre gestaffelt wie folgt durchgesetzt:

  • Ab Juli 2012            –  Maximal 90 Cent pro Megabyte
  • Ab Sommer 2013    –  Maximal 70 Cent pro Megabyte
  • Ab Sommer 2014    –  Maximal 50 Cent pro Megabyte

Diese Regelung ist bis zum 30. Juni 2016 gesetzlich festgehalten, was den Mobilfunkanbietern für die Roaminggebühren keinen Preisspielraum mehr nach oben bietet.

 

Die EU-Komissarin Neelie Kroes wünscht sich zudem, dass sich Firmen etablieberen, welche sich ausschließlich auf das Datenroaming im Ausland spezialisieren. Um diese Anbieter zu fördern, bei welchen die Ersparnis der Endkunden im Vordergrund steht, werden die Großhandelspreise für Datenübertragung für eben diese Anbieter rapide gesenkt. Das Limit von 50 Cent pro MB sinkt 2012 auf 30 Cent, 2013 sinkt auf 20 Cent und 2014 auf nur noch 10 Cent.

 

Auch die in Deutschland etablierten Mobilfunkanbieter haben haben jetzt schon Tarifmodelle bzw. Tarifoptionen entwickelt, mit welchen der Endkunde eine günstigere Möglichkeit hat, im Ausland mit dem Smartphone günstiger E-Mails zu checken und im Netz zu surfen.
Als E-Plus Kunde hat man die Möglichkeit eine „EU-Surf-Option“ zu buchen, mit welcher man für einen Preis von 4,99 Euro die Möglichkeit hat, 1 Woche im europäischen Ausland das Internet zu nutzen. Es besteht lediglich ein eine Grenze beim Datenvolumen, welche den Datenaustausch auf 50MB limitiert.

 

Beim „Travel&Surf“ Paket der Telekom stehen einem mehrere Optionen zur Auswahl: Einen Tagespass mit einer Datenbeschränkung von 10MB kann man für 1,95 Euro buchen,  einen Tagespass mit einer Datenbeschränkung von 50MB erhält man für 4,95 Euro. Einen Wochenpass mit annähernd keiner für das Smartphone relevanten Datenbeschränkung erhält man schon für 14,95 Euro.
Der Anbieter Vodafone bietet zur Zeit Neukunden oder Kunden, die sich für eine Vertragsverlängerung entscheiden an, kostenlos die „ReiseFlat Data“ zu jedem Smartphone Vertrag an, mit welcher man in 22 Ländern weltweit kostenlos im jeweiligen Vodafone-Netz surfen kann.

Wer im Ausland das Internet nutzen möchte, sollte sich also vorher sowohl beim deutschen Mobilfunkanbieter über die Roaminggebühren oder spezielle Auslands-Surf-Pakete informieren, oder auch nach ausländischen Anbietern Ausschau halten, durch welche man eindeutig günstiger ohne zusätzlichen Aufwand das Internet nutzen kann.

Außerhalb Europas

Wenn man nicht in der EU unterwegs ist kann es schnell sehr teuer werden. Hier greifen die Richtlinien nicht und man kann ohne Vorwahrnung in eine Gebührefalle treten. Bei Ländern wie Amerika, Russland oder China ist einem das wahrscheinlich eher bewußt, als bei einem Urlaubsland wie Türkei oder Tunesien.
Für Amerika reisende lohnt es sich, einen Blick auf USA Prepaid Karten von Symlystore.com zu werfen. Denn in den USA sind die Roamingkosten sehr teuer. Oft kostet dort 1 MB um die 10 Euro Roaming Gebühren und mehr. Der Bestellprozess ist simpel.
Einfach auf simlystore.com gehen, die passende SIM Karte auswählen und bestellen. Jeder SIM Karte, die bei SimlyStore.com gekauft wird, wird eine ausführliche Anleitung beigelegt, in der genau beschrieben ist, welche Einstellungen Sie in Ihrem Endgerät einstellen müssen.

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  1. 15. März 2012 at 20:27Dirk Schönberger - Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren , ich melde mich bei Ihnen weil ich Verzweifelt Hilfe suche. Kurz zur Geschichte: Ich habe einen Mobilfunkvertrag mit Debitel. Vor einiger Zeit hatte mich mein Bankberater angesprochen ob ich denn schon meinen Kontostand geprüft habe. Nun hat mir Debitel einen Betrag von über 1300 € abgebucht. Nach dem ich Zuhause war und den Vermeintlichen Fehler klären wollte hat sich rausgestellt das ich für sogenannte „Roamingkosten“ aufkommen müsse. Mein Anwalt versuchte mir aus der Klemme zu helfen, erfolglos. Nun sind die Kosten incl. Anwalt auf über 2000 € gestiegen. Für mich und meine kleine Familie bedeutet das der Ruin! Wir müssen hier Zuhause unsere Kleidung in Kartons Stapeln und wissen nicht wie wir zu Geld kommen sollen, und jetzt das. Und alles für sage und schreibe 41 Minuten Online ! 41 Minuten !!!! Wir wissen nicht mehr weiter! Liebe Grüße aus dem Südbadischen Merdingen Dirk Schönberger

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  2. 19. März 2012 at 09:47Phoenigs - Antworten

    Hallo Dirk, leider können wir Dir in diesem Fall nicht weiterhelfen. Wir drücken Euch die Daumen, dass ihr Euch mit Debitel einigen könnt.

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Antworten auf:

geschrieben am   11. Juli 2011
in   Surfsticks fürs Ausland
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Phoenigs

Philipp Hönigs

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Ich schreibe seit 2 Jahren in meine Blog Surfstick-Erfahrungen über aktuelle Themen rund um das Thema Mobiles Internet. Angefangen mit Surfstick-Erfahrungsberichten hat sich der Blog mit Informationen rund um Themengebiete wie mobiles surfen im Ausland, Smartphone Angebote und DLS Informationen erweitert. Alle Interessierten können gerne auch mit mir auf Google+ Kontakt aufnehmen. Aktuell suchen wir auch noch einen weiteren Redakteur für surfstick-erfahrungen.de.